Freitag, 28. Februar 2014

Урок истории

Рассказ бывшего узника минского гетто, 86-летнего Михаила Трейстера можно послушать здесь. Репортаж об уроке истории в школе немецкого города Керпена можно прочесть здесь. После рассказа школьники задали Михаилу Трейстеру ряд вопросов. Стенограмма:

- Каково Вам было, когда Вы видели, как люди мучились, страдали и умирали? 

- Восприятие этого облегчалось тем, что я так же мучился, страдал и умирал, как и они. Мне просто немного больше повезло. Но все это нелегко, конечно.

- Вы ненавидели немцев, когда они пришли в Минск? Как вы относитесь к ним теперь? 

Dienstag, 4. Februar 2014

Der Präsident und seine Eischockey-Mannschaft


Alexander Lukaschenko mag Eishockey. Für ihn ist es mehr als nur ein Spiel. Es ist seine Leidenschaft - und eine der tragenden Säulen seiner Staatsideologie. "Eine sportliche Nation ist eine gesunde Nation", sagt man immer wieder in den belarussischen Staatsmedien. "Feiglinge spielen kein Eishockey", heißt es in einem bekannten sowjetischen Lied. Lukaschenko ist kein Feigling. Zumindest möchte er sich nicht als solcher nach außen zeigen. Deswegen lässt er überall im Lande die Eispaläste bauen und gründet eine Mannschaft, in der er selbst spielt. Er hat die Rückennummer 1.

Neulich war ich bei einem Spiel der "Mannschaft des Präsidenten der Republik Belarus" in Minsk.  Die Minsk-Arena ist eine moderne Riesenhalle, die zur Weltmeisterschaft gebaut wurde. Sie war voll: Alle 15.000 Plätze waren belegt. Im Publikum saßen Männer und Frauen, Studenten und Rentner, Eltern und Kinder. Ein Querschnitt der belarussischen Gesellschaft.