Sonntag, 16. März 2014

Die Leipziger Buchmesse im Zeichen der Ukraine



Serhij Zhadan, Dichter aus Charkiw: "Die Ukraine durchlebt jetzt die dramatischsten Zeiten in ihrer Geschichte." Interview miz Zhadan (auf Russisch): http://dw.de/p/1BQ51

Artur Klinau, Künstler aus Minsk: "Europäer, macht euch keine Illusionen. Putin ist neuer Hitler."
Artur Klinau: "Wenn die Ukraine in Teilen verspeist wird, kann Belarus an einem Stück heruntergeschluckt werden."

Tatsiana Artimovich, Regisseurin aus Minsk: "Erst jetzt verschwindet die Sowjetunion in Köpfen der Menschen."

Andreas Rostek, Verleger aus Berlin: "Wir wollen die Demokratie in der Ukraine und Belarus unterstützen."


Juri Andruchowytsch, ukrainischer Autor: "Auf dem Maiden war ich ein Tropfen im Ozean freier Menschen."



Andrej Kurkov, russischsprachiger Schriftsteller aus Kiew: "Ich bitte Putin mich nicht zu beschützen. Sonst wird sich meine Lage verschlechtern."

Martin Polack, Schriftsteller aus Österreich: "Die Solidarität auf dem Maidan erinnert an die polnische Solidarnosz."

Wünsche der Messebesucher an der ukrainischen Pinnwand
Die Buchmesse im Zeichen der Ukraine
Ukrainischer Stand. Rechts: Bild von den "Heiligen Hundert", den Opfern der Revolution 
Belarussischer Stand mit den Büchern des unabhändigen Verlags "Lohvinau".
In Minsk wurde ihm die Lizenz entzogen, der Verlag gab nicht auf und registrierte sich in Vilnius. 


So sah der russische Stand aus, der von der Moskauer Stadtregierung bezahlt wurde...

Dort gab es einen Vortrag über die Besonderheiten der russischen Sprache.

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